Radioprogramm:
00.00 Uhr
Mitternachtsjournal
Hörerwertung: 0 (2 Hörer)
00.08 Uhr
Jet Lag All Stars Radio Show
(Fortsetzung). Musik, Gespräche, Reportagen und Essays in den Parklücken der Aufmerksamkeit. Mit Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Thomas Tesar, Elke Tschaikner und Klaus Wienerroither
Hörerwertung: 0 (4 Hörer)
02.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
02.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht
Sphärenklänge;03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten 02:03 bis 03:00 Uhr: Werke von Franz Schubert.03:03 bis 05:00 Uhr: Werke von Jos. Strauß, Haydn, Bruckner, Messiaen und Mozart.05:03 bis 06:00 Uhr: Werke von Schostakowitsch, Debussy und Waldteufel.Präsentation: Musikauswahl: Johannes Leopold Mayer
Hörerwertung: 0 (12 Hörer)
06.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich
06:30 Uhr Nachrichten
Hörerwertung: 8 (858 Hörer)
06.56 Uhr
Gedanken für den Tag
Von Stephan Schulmeister. Geld, Krise und Gemeinschaft. Gestaltung: Alexandra Mantler-Felnhofer Die sich seit 2007 vertiefende Krise hat systemische Ursachen: In Etappen implodiert jene Spielanordnung, in der sich das Gewinnstreben immer mehr von unternehmerischen Aktivitäten auf Finanzakrobatik verlagerte. Dieses System hat sich seit Anfang der 1970er Jahre ausgebreitet, wissenschaftlich durch die neoliberale Theorie legitimiert, wonach nur der freie Markt ökonomische - und damit auch soziale - Prozesse steuern solle. Genau zehn Jahre nach der Einführung des Euro als alleiniges Zahlungsmittel in vielen Ländern Europas macht sich der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister Gedanken über den Widerspruch zwischen den Grundwerten der Bürgerinnen und Bürger in der EU sowie ihren Erwartungen an die Politik einerseits und der neoliberalen Identität der EU in ihren Regelwerken, Institutionen und ihrer politischen Praxis andererseits.
Hörerwertung: 6 (103 Hörer)
07.00 Uhr
Morgenjournal (I)
Hörerwertung: 1 (239 Hörer)
07.22 Uhr
Kultur aktuell
Hörerwertung: 1 (147 Hörer)
07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich
Hörerwertung: 8 (858 Hörer)
07.55 Uhr
Schon gehört?
Die Ö1 Club-Sendung. Gestaltung: Clemens Marschall
Hörerwertung: 4 (255 Hörer)
08.00 Uhr
Morgenjournal (II)
Hörerwertung: 0 (212 Hörer)
08.10 Uhr
Ö1 heute
Hörerwertung: 9 (353 Hörer)
08.15 Uhr
Pasticcio
mit Chris Tina Tengel
Hörerwertung: 6 (535 Hörer)
09.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
09.05 Uhr
Hörbilder
Lindengasse. Szenen einer Hausbesetzung. Von Patrick Spanbauer und Florian Höllerl Wie ein kurzer, greller Blitz hat die Besetzung eines Hauses im 7. Wiener Gemeindebezirk im Oktober und November 2011 eingeschlagen - und hat Bürger, die Wiener Stadtverwaltung, die Behörden und die Gebäudeeigentümer der BUWOG aufgeschreckt. 26 Tage währt die Besetzung - 26 Tage, in denen Autonome, Studenten, Künstler, Männer und Frauen einen Freiraum für alle zu realisieren versuchen; 26 Tage zwischen dem Traum von einer utopischen, besseren Welt undder ständigen Angst vor Räumung durch die Polizei und Angriffen durch Rechtsradikale.Der Zeitpunkt im Herbst 2011 kann für eine Besetzung günstiger nicht sein. Weltweit macht die sich wie ein Pilzmycel ausbreitende Occupy-Bewegung Schlagzeilen, Kritik an Spekulantentum und übermächtigen Finanzmärkten wird laut. Immer mehr Menschen misstrauen dem Kapitalismus. Da liegt die Besetzung eines freistehenden Hauses und die Errichtung einer konsumfreien Zone im 7. Bezirk in Wien durch autonome Gruppierungen nahe. Die Shopping-Hochburg Innere Mariahilferstraße ist nicht weit weg und es handelt sich obendrein um ein Haus, dessen Eigentümerin die Bundeswohngenossenschaft BUWOG ist. Die Vorgeschichte der BUWOG und ihr umstrittener Verkauf unter Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser sind für die Besetzer ausreichende Rechtfertigung um den Raum wieder der Allgemeinheit zuzuführen und eine Insel der Kritik am Kapitalismus und den vorherrschenden Strukturen zu gründen. Die Stadt Wien schweigt zu der Angelegenheit, die Medien berichten nicht einmal abgeneigt, selbst die Polizei bleibt zunächst auf Distanz. Die BUWOG hingegen will ihr Gebäude wieder haben und wie geplant dort ein neues Wohnhaus bauen. Die Besetzer wollen aber von Eigentumsrechten nichts wissen und sprechen vom Recht auf Lebensraum und Freiraum. Das Phänomen Hausbesetzung mit all seinen - mitunter auch für den Normalbürger nachvollziehbaren - Forderungen trifft also auf das Faktum Rechtsstaat. Wer am Ende als Sieger übrig bleibt, muss nicht weiter diskutiert werden. Wir stellen in dieser Sendung aber die Frage: Wer sind diese Hausbesetzer und was wollen sie?
Hörerwertung: 8 (129 Hörer)
10.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt
Live aus dem ORF KulturCafe. Gast: Stefan Knüpfer. Präsentation: Otto Brusatti Zu Gast bei Otto Brusatti im Ö1 Klassik-Treffpunkt ist diesmal ein Künstler, der nicht im Rampenlicht steht, dessen Meisterschaft sich jedoch auf dem Konzertpodium oder im Aufnahmestudio entfaltet: Stefan Knüpfer, Cheftechniker von Steinway in Wien.Bereits mit 13 Jahren stand Stefan Knüpfers Berufswunsch fest und er begann bei Steinway in Hamburg eine Lehre als Klaviermacher. Die Jahre danach fungierte er als eine Art Trouble-Shooter, der Klaviere, auf denen die Pianisten zunächst nicht spielen wollten, in Ordnung brachte. Zehn Jahre später übersiedelteStefan Knüpfer beruflich ins Steinway-Haus am Ring, wo er als Cheftechniker und Meisterstimmer die Instrumente zum Klingen bringt. Um den vollkommenen und perfekten Klang geht es auch in dem Dokumentarfilm Pianomania, der den Zuschauer auf eine Reise in die geheimnisvolle Welt der Töne mitnimmt und Stefan Knüpfer bei seiner Arbeit mit den weltberühmten Pianisten (Pierre-Laurent Aimard, Alfred Brendel und Lang Lang) begleitet. Das richtige Instrument mit den geforderten Eigenschaften passend zur Vision des Virtuosen zu finden, zu vervollkommnen und letztlich auf die Bühne zu schaffen - diese ungewöhnliche Arbeit fordert gute Nerven, grenzenlose Leidenschaft und die seltene Fähigkeit, Worte in Töne übertragen zu können.Der Film von Lilian Franck und Robert Cibis, bereits mehrfach ausgezeichnet, erzählt mit Herz und Humor von Momenten der absoluten Liebe zu Detailgenauigkeit und Perfektion. Aus einzigartigen Blickwinkeln beobachtet Pianomania die spannende Suche nach dem perfekten Klang. Doch von der Perfektion hat jeder Pianist seine ganz eigene Vorstellung.Mehr von Stefan Knüpfer und seiner Leidenschaft im Gespräch mit Otto Brusatti im Klassik-Treffpunkt!
Hörerwertung: 4 (220 Hörer)
11.35 Uhr
Schon gehört?
Die Ö1 Club-Sendung. Gestaltung: Clemens Marschall
Hörerwertung: 4 (255 Hörer)
11.40 Uhr
help - das Konsumentenmagazin
Hörerwertung: 5 (92 Hörer)
12.00 Uhr
Mittagsjournal
Hörerwertung: 177 (1450 Hörer)
12.56 Uhr
Ö1 heute
Hörerwertung: 9 (353 Hörer)
13.00 Uhr
Ö1 bis zwei - le week-end
Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. New York, New York (2). Zu Gast bei Charlie Parker, Charles Ives und Charly Ratzer (Erstausstrahlung: 12. Februar 2011) Musik von den Marx Brothers, Dmitrij Schostakowitsch, Charlie Parker, Charles Ives, Charly Ratzer, Thad Jones und Mel Lewis, Robert Ashley und anderen.
Hörerwertung: 19 (271 Hörer)
14.00 Uhr Die Hörspiel-Galerie
Die Brautschau des Dichters Robert Walser im Hof der Anstaltswäscherei von Bellelay, Kanton Bern. Von Gert Hofmann. Mit Alfred Eich, Horst Keitel, Peter Müller-Buchow, Pete Sage, Rüdiger Schulzki, Miriam Spoerri. Regie: Hans Rosenhauer Persönlichkeit und Lebensumstände des Schweizer Dichters Robert Walser, beide außergewöhnlich, spiegeln sich in den Szenen des Hörspiels wider: Begegnungen zwischen dem als schizophren geltenden, seit 1929 in schweizerischen Heilanstalten internierten Dichter und seiner langjährigen gleichaltrigen Freundin Frieda Mermet werden so geschildert, wie sie mutmaßlich verlaufen sind: Hier die einfache, aber einfühlsame Frau, die sich ein spätes Glück erhofft, dort der von ständigen Skrupel geplagte, umständliche, in seine Vorstellungen verstrickte Dichter, der aber sehr wohl auch andere Töne anzuschlagen weiß, wie das Gespräch mit einem angereisten Verleger zeigt. (NDR 1982)
Hörerwertung: 11 (370 Hörer)
15.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
15.05 Uhr
Apropos Musik
mit Johannes Leopold Mayer.Hector Berlioz: Ouvertüre Le Carnaval Romain, op. 9 * Robert Schumann: Davidsbündler Tänze, op. 6-18 * Gregorius Joseph Werner: Der Wienerische Tändelmarkt * Karl Goldmark: Streichquartett B-Dur, op. 8 * David Lukas: Des couchemars et des reves, zwei Sätze aus der 1. Symphonie * Alexander Borodin: Polowetzer Tänze aus der Oper Fürst Igor (Symphonieorchester Vorarlberg, Gerard Korsten; Doris Adam; Concilium Musicum Wien, Paul Angerer; Klenke Quartett; ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Peter Eötvös; Christoph Eberle) Faschingstreiben - in Rom beobachtet und ins Französische übersetzt von Hector Berlioz und speziell für Davidsbündler aufbereitet von Robert Schumann.Und mit dem weiland fürstlich-esterházyschen Hofkapellmeister Gregorius Josephus Werner wird der Wienerische Tändelmarkt besucht, wo allerhand Käuze allerhand Kurioses anzubieten haben.
Hörerwertung: 2 (262 Hörer)
16.57 Uhr
Ö1 heute
Hörerwertung: 9 (353 Hörer)
17.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
17.05 Uhr
Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen
Zum Thema: Ruinen - Reste von gestern als Architektur von heute. Präsentation: Peter Waldenberger * Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit und neues Leben blüht aus den Ruinen, heißt es bei Friedrich Schiller. Auch für den Kulturphilosophen Georg Simmel besteht der Reiz einer Ruine darin, dass in das Zerstörte die Natur wieder Einkehr hält. Und Viktor Frankl schreibt: Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel. Doch ist dieser freie Blick schon Grund genug, Verfallenes in diesem Zustand zu konservieren?Wie das Beispiel der Dresdner Frauenkirche zeigt, lässt sich auch, sogar aus kleinsten Fragmenten, das Ursprüngliche in neuem Glanz wiederherstellen. Oder ganz anderes machen: Aus den Ziegel- und Mauerresten des zweiten Weltkrieges entstanden der Olympiaberg in München und der Berliner Teufelsberg. Ein russisches Sprichwort lautet: Hat man die Häuser zerfallen lassen, so sucht man die Ruinen zu erhalten. Im frühen 18. Jahrhundert baute man in englischen Landschaftsgärten gar künstliche Ruinen. Sie sollten an die Vergänglichkeit des Menschen und seiner Werke erinnern. Wenig später wurde auch im deutschsprachigen Raum das Ruinen-Drama inszeniert: altertümliche Burgen, Türme, Tempel und Aquädukte, errichtet in unterschiedlichen Stadien des Verfalls. Was macht die Faszination des Alten aus? Warum sollten wir erhalten, was längst zum Trümmerhaufen verfallen ist? Ist der Erhalt einstürzender Altbauten nachhaltiger Umgang mit Architektur oder sentimentale Sehnsucht nach der Vergangenheit?
Hörerwertung: 9 (265 Hörer)
19.00 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
19.05 Uhr
Logos - Theologie und Leben
Gibt es ein Recht auf ein Kind? - Positionen zur Reproduktionsmedizin. Gestaltung: Maria Harmer Selektion und Designerbaby: Die Debatte im deutschen Bundestag rund um das Gesetz zur umstrittenen Präimplantationsdiagnostik PID wurde heftig und sehr emotional geführt. Schließlich haben die Abgeordneten dem Gesetzentwurf für eine begrenzte Zulassung der PID zugestimmt. Das heißt, dass Eltern bei künstlichen Befruchtungen die Embryonen auf Gendefekte innerhalb gewisser Grenzen testen lassen dürfen.Auch die Eizellspende ist derzeit ein weiteres heißes Eisen der Reproduktionsmedizin mit weitreichenden ethischen Fragestellungen. Für viele unfruchtbare Paare sind Eizellen, die einer andern Frau entnommen wurden, die letzte Hoffnung, doch noch ein Kind zu zeugen und zu gebären. Diese sogenannte Eizellspende ist zwar in Österreich und Deutschland verboten, aber auch hier gibt es zahlreiche Frauen, die sich in Nachbarländern wie Tschechien und Slowenien Eizellen implantieren lassen. Nach Deutschland stehen auch in Österreich Gesetzesänderungen und damit verbundene Diskussionen um ethische Fragen an. Pros und Contras gingen im deutschen Bundestag quer durch die politischen Parteien, und auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften haben öffentlich Stellung bezogen. Ein LOGOS von Maria Harmer mit den Theologen und Medizinethikern Ulrich Körtner (evangelisch-reformiert) und Matthias Beck (römisch-katholisch), der Gynäkologin Marion Rankine, der Juristin Ulrike Riedel (Mitglied des Deutschen Ethikrates), sowie der deutschen Sozialwissenschafterin Eva Schindele.
Hörerwertung: 0 (3 Hörer)
19.30 Uhr
Giuseppe Verdi: Otello
Mit Peter Seiffert (Otello), Krassimira Stoyanova (Desdemona), Franco Vassallo (Jago) u. a.; Chor und Orchester der Wiener Staatsoper; Dirigent: Dan Ettinger(aufgenommen im Jänner 2012 in der Wiener Staatsoper)Gestaltung: Michael Blees(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)
Hörerwertung: 0 (0 Hörer)
22.10 Uhr
Nachrichten
Hörerwertung: 0 (556 Hörer)
22.15 Uhr
Nachtbilder - Poesie und Musik
wörterberg. Von Gerhard Altmann. edition lex liszt. Es liest Rafael Schuchter. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser wörterberg heißt das jüngste Buch des in Pöttsching im Burgenland lebenden Autors Gerhard Altmann. Der Band versammelt Texte aus 15 Jahren. Altmann zeigt sich hier als ein kunstvoller Wortbild-Weber, dessen Naturbeobachtungen und Beschreibungen von Körper-Empfindungen sich zu einer eigenwilligen lyrischen Weltwahrnehmung verbinden. Gerhard Altmann, Jahrgang 1966, ist auch Journalist, Organisator von Literaturveranstaltungen sowie Ausstellungskurator.
Hörerwertung: 1 (84 Hörer)
23.10 Uhr
Die Ö1 Jazznacht
mit Andreas Felber. Schwerpunkt: Jazz in Japan Das Land der aufgehenden Sonne gilt als Jazz-begeisterte Nation und als Heimat zahlreicher, in Europa zu wenig bekannter Stilisten. Gemeinsam mit dem in Wien lebenden Gitarristen und ehemaligen Ground Zero-Mitglied Uchihashi Kazuhisa und dem Japan-Experten Eckhart Derschmidt wirft Andreas Felber Schlaglichter auf Nippons Jazz- und Improvisationsmusikszene(n). Weiters zu hören: Der Mitschnitt des Jim Black Trios mit dem jungen Salzburger Pianisten Elias Stemeseder beim Jazzfestival Saalfelden 2011.
Hörerwertung: 8 (547 Hörer)
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