Geschäftsadresse: Gaddafi-Clan Ein Feature von Peter Rothammer (hr 2012) Beschirmt vom Auswärtigen Amt, der Justiz und Polizei übertrat Saif al Arab Gaddafi ungeniert Gesetze, stieß Morddrohungen aus und ließ Kriegswaffen über diedeutsch- französische Grenze schmuggeln. Sein älterer Bruder Saif al Islam genoss Protektion vom BND und ließ sich in Wien hofieren. Enge Beziehungen unterhielt er zu Jörg Haiderund dessen lobbyistischem Freundeskreis. Gaddafis Clan konnte seine despotischen Allmachtsfantasien in Deutschland und Österreich ausleben. Die Recherche führtvom Leibwächter mit Zivilcourage zum opportunistischen Staatsanwalt, vom karrierewilligen Polizeipräsidenten zum willfährigen Politiker. Ein Feature über viel Öl, nochmehr Geld und wenig rechtsstaatliches Rückgrat.
Sonntag 18:05 Uhr
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Zwei sehr ernsthafte Damen Nach dem gleichnamigen Roman von Jane Bowles Mit: Sunnyi Melles, Irm Hermann, Bruno Cathomas, Klaus Herm, Jeannette Spassova, Ingo Hülsmann, Georgette Dee, Jürgen Holtz, CorinnaKirchhoff u.a. Musik: Gerhard Schiewe Hörspielbearbeitung und Regie: Heike Tauch (Produktion: DLR Kultur 2005) Miss Goering will ihr luxuriöses Zuhause aufgeben und auf die Insel in ein Holzhaus ziehen. Sie sucht Veränderung und erklärt, dies sei erstder Anfang eines ungeheuren Plans. Tatsächlich interessiert Miss Goering im Wechsel der Liebschaften nur eins: die Rettung deseigenen Seelenheils. Mrs. Copperfield hat eine Heidenangst vor dieser Reise nach Panama. Denn ihr Gatte bevorzugt die falschen Hotels im falschenViertel und liebt strapaziöse Ausflüge in den Dschungel. Da erkundet Mrs. Copperfield lieber das Bordellviertel.
Sonntag 18:20 Uhr
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Von der Schwierigkeit, auf die richtige Art lebendig zu sein Von Anne Dorn Regie: Rainer Clute Mit Hannelore Hoger, Wolfgang Condrus, Nina Herting, Walter Gontermann u.a. Ton: Klaus Krüger RIAS Berlin/SWF 1985/88"22 Es ist die zum Teil autobiografische Schilderung einer Frau in einer Grenzsituation. Nach schwerer Krankheit flüchtet sie aus der ärztlichen Obhut, aus der erdrückenden Fürsorge derFamilie und zieht sich in ein einsames Haus im Wald zurück, beargwöhnt von den Dörflern der Umgebung. Das Hörspiel lebt von den Gefühlen und Gedanken der Frau, von der Stilledes Hauses und der sie umgebenden Natur. Die Szenen wurden größtenteils in Außenaufnahmen aufgezeichnet, einige in Kunstkopfstereophonie. Von der Schwierigkeit, auf die richtige Art lebendig zu sein
Sonntag 18:30 Uhr
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Die besten Live-Konzerte: Gossip vom 1LIVE-Radiokonzert in Dotmund
Sonntag 19:00 Uhr
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Irma Prime Tours & Promotion) Women in (e)motion 2012: Irma (F/- Kamerun) Bei jungen Künstlerinnen sind Ver- gleiche schnell zur Hand. So erging es auch Irma, der Sängerin, Gitarristin und Songwriterin aus Frankreich. Die Frau, deren familiäre Wurzeln in Ka- merun liegen, hat viele Journalisten an Tracy Chapman denken lassen. So sehr dieser Verweis hinkt, deutet er zumindest an, dass Irma über ein enormes Potential und eine außer- gewöhnliche Ausstrahlung verfügt. Ih- re ersten Song-Versuche hatte die sympathische Musikerin als Teenager zunächst der Internet-Öffentlichkeit präsentiert. Es dauerte nicht lange, bis ihre Karriere Fahrt aufnahm. 2011 erschien in ihrer Wahlheimat Frank- reich das Debüt-Album Letter to the Lord. Seither ist ihr Ruf auch über die Grenzen des Landes hinaus gedrun- gen. Irmas durchweg englisch ge- textete Lieder haben eine erstaunli- che Reife. Bei aller zeitgerechten Produktions- und Arrangementvielfalt steht immer der Song im Zentrum. Auch das Publikum des Bremer wo- men in (e)motion-Konzertes war hell- auf begeistert. Konzertmitschnitt vom 11. Februar 2012 aus dem KITO, Bremen-Vege- sack
Sonntag 20:05 Uhr
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Fortsetzung folgt Die Fernsehserie zwischen Trash und Kunstform Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze Regie: Robert Steudtner DLF 2012 Serien schauen heißt weiterschauen. Folge für Folge überraschen Protagonisten und Handlung durch neue Seiten und Wendepunkte. Früher waren Serien als billig produzierte trivialeMassenware verschrien, heute gelten zumindest viele ambitioniert gemachte Produkte als geistvolle Unterhaltung. Rümpften manche früher die Nase über Menschen, die Wochefür Woche auf eine neue Folge von "Denver" oder "Dallas" warteten, sind sie mittlerweile selbst süchtig nach dem künstlerischen Charakter, der Serien wie "True Blood", "Mad Men" oder "TheWire" ausmacht. Der Wendepunkt in Deutschland war "Twin Peaks". Als RTL die Serie Ende der 80er-Jahre nach Deutschland holte, war es plötzlich wieder chic, beim Ausstrahlungstermin zu Hause vordem Fernseher zu verweilen. Mittlerweile schauen die meisten Serienfans ihre Favoriten gar nicht mehr im Fernsehen an, sondern auf DVD oder als Download aus dem Netz. DasAngebot wird immer unübersichtlicher. Um durch das Dickicht zu gelangen, werden Serientipps wie Insiderinformationen an der Börse weitergegeben oder über Facebook verbreitet. Fortsetzung folgt
Sonntag 20:05 Uhr
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Die Stasi und der Schauspieler Der Tod meines Bruders Rekonstruktion eines vermeintlichen Unfalls Von Axel Reitel MDR 2007 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Der Schauspieler Ralf Reitel wurde 1984 nach langer Haft ausgebürgert. Drei Jahre später verunglückt er auf dem Weg zu einem Engagement in Regensburg tödlich. Kurz vor dem Unfallwird ein roter Porsche bemerkt, der das Motorrad beim Überholen an die Leitplanke drängt. Die Polizei stuft den Unfallhergang als ungewöhnlich ein. Axel Reitel bekommt dieblutgetränkte Kleidung seines Bruders in einem Plastiksack ausgehändigt. Seit dieser Zeit lässt ihn der Gedanke an diesen Unfall nicht mehr los. Erst viele Jahre später kann er seinemVerdacht nachgehen. Der Einblick in die Stasiakte offenbart Den Fall Reitel. Nach und nach, durch Befragung von Freunden, Verwandten, Kollegen und ehemaligenStasimitarbeitern, setzt sich das Puzzle zusammen.
Sonntag 21:03 Uhr
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Eine Frau flieht vor einer Nachricht (1/3) Nach dem gleichnamigen Roman Von David Grossman Übersetzung aus dem Hebräischen: Anne Brinkhauer Komposition: Martina Eisenreich Hörspielbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer Mit Martina Gedeck, Christian Redl, Michael Evers u. a. NDR 2012, Ursendung Ora, eine Frau um die 50, bricht auf zu einer verzweifelten Reise, einer rastlosen Wanderung durch die Berge und Täler Galiläas. Sie ist geflüchtet aus Tel Aviv aus Angst vor einer Todesnachricht. Ihr jüngster Sohn Ofer hat sich freiwillig zu einem Militäreinsatz gemeldet. In Panik hat sie sich Avram gekrallt, Ofers leiblichen Vater. Sie hat ihn seit Jahren nicht gesehen. Er vegetiert tabletten- umnebelt vor sich hin, nachdem ihn die Ägypter im Krieg gegen Israel halb tot gefoltert hatten. Beschwörerisch, scheherazadegleich beginnt Ora nun, ihm beim Wandern alles zu erzählen, ihr Leben, Ofers Geburt und Kindheit als ob sie den gemeinsamen Sohn in Avrams Bewusstein implementieren müsse und als ob einzig das Erzählen und Erinnern den Tod bannen könne ... Friedensaktivist David Grossman spiegelt die großen Fragen in den kleinen Erlebnissen des Alltags. Er zeigt, wie in Israel das Schicksal der Menschen unauflöslich mit Politik verbunden ist, wie das Politische die Familie erodiert. David Grossman wurde 1954 in Jerusalem geboren, studierte Philosophie und Theater und arbeitete als Korrespondent und Moderator für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk Israels. Seit den 80er-Jahren als Autor tätig. Er engagiert sich als politisch linker Friedensaktivist, auch mit seinen Büchern, und zählt heute zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. Romane u. a.: ,,Zickzackkind (1996), ,,Diesen Krieg kann keiner gewinnen (2003), ,,Das Gedächtnis der Haut (2004), ,,Die Kraft zur Korrektur (2008) und ,,Eine Frau flieht vor einer Nachricht (2009). Während Grossman diesen Roman schrieb, fiel sein zweiter Sohn in den letzten Tagen des Libanon-Krieges. Diverse Preise, u. a. 1991 ,,Nelly-Sachs-Preis, 2002 ,,Manes-Sperber-Preis, 2008 ,,Geschwister-Scholl-Preis, 2010 ,,Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Sonntag 21:05 Uhr
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mit Ulf Drechsel Lifeline Die Brüder Rolf & Joachim Kühn haben im Quartett mit John Patitucci und Brian Blade ein fulminantes Album aufgenommen, mit dem sie ihre gemeinsame musikalische Lebenslinie auf dasnächste künstlerische Level heben... bis 00:00 Uhr
Sonntag 22:04 Uhr
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Jürgen Attig Als aufstrebender Bassist hatte er ein großes Vorbild: den US-amerikani- schen E-Bass-Virtuosen Jaco Pasto- rius. Die Verehrung ging soweit, dass Jürgen Attig später, als er längst Pro- fimusiker in einer erfolgreichen Pop- band war, den persönlichen Kontakt zu seinem prominenten Kollegen suchte. Das war anderthalb Jahre vor dessen frühem Tod. Jetzt hat Attig dem einstigen Idol ein Album gewid- met, das erste eigene einer drei Jahr- zehnte währenden Karriere. Aven- tureiro Abenteurer heißt die Pro- duktion. Entstanden ist sie größten- teils in Florida, der langjährigen Hei- mat von Pastorius. Beteiligt waren auch einige Weggefährten des Top- Bassisten aus dessen Weather Re- port-Zeit und seinen Solojahren. Für manche, die Jürgen Attig kennen, mag diese CD eine Überraschung sein. Schließlich hat sich der gebürti- ge Hildesheimer, der in Hamburg lebt, auch einen Namen in Pop-Kreisen gemacht. Von 1983 bis 1988 war er Mitglied der Gruppe Felix de Luxe (Taxi nach Paris). Danach arbeitete er unter anderem mit den Rainbirds, spielte bei den Strombolis, der Grup- pe um Stefan Gwildis, und für Geo- gette Dee. In zahlreichen Studio-Pro- jekten war er an Dance-Tracks betei- ligt. Außerdem ist er in der Musical- Szene zuhause (Buddy Holly, König der Löwen). Dem Jazz bzw. Jazzrock blieb er gleichwohl verbunden, zum Beispiel als Bassist von Gitarristen-As und Pastorius-Partner Bireli Lagrene. Jürgen Attig B. H. Hopper Management)
Sonntag 22:05 Uhr
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Kabarettforum Salzburger Stier 2012. Der Österreichische Preisträger:&Darstellender Künstler der Kategorie Freistil oder Viktor Gernot ist nicht ganz allein! Gestaltung: Silvia Lahner Geboren ist er als Gernot Jedlicka in Oberösterreich, als Viktor Gernot startete er seine künstlerische Reise und eroberte für sich die unterschiedlichsten Genres.&&Viktor Gernot wirkte in der Comedy-Serie Die kranken Schwestern mit, gehörte der Kabarettgruppe Die Hektiker an, war mit dabei, als Shakespeares Sämtliche Werke - Leicht gekürzt aufgeführt wurden, und im Duo mit Michael Niavarani entstanden Programme, wie Gefühlsecht und 2 Musterknaben.&&Viktor Gernot ging mit seiner Band His Best Friends als Sänger auf Tour und etablierte sich als Solokabarettist: 2003 lieferte er mit Freistil sein erstes Programm ab. Seit März 2011 ist Viktor Gernot mit seiner Werkschau Viktor Gernot ist nicht ganz allein! unterwegs.&&In Saarbrücken wird er mit dem Salzburger Stier 2012 für Österreich ausgezeichnet.
Sonntag 22:05 Uhr
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Säugling, Duschkopf, Damenschritte von Felix Kubin Ende der 60er Jahre tauchten zum ersten Mal Schallplatten mit Geräuschen für den Heimgebrauch auf. Sie hießen Die Kulisse, Musik zum Unterlegen oder Geräusche in Stereo mit Kennrille und Ansage. Sie richteten sich vor allem an den Schmalfilmer, Tonband- und Diafreund.&Daraus schuf Felix Kubin eine Komposition, die akustisch in die Welt vor vierzig Jahren zurückführt und mit leichter Ironie die Zuversicht dokumentiert, mit technischen Mitteln ein wahrhaftiges Abbild der Realität liefern zu können. &&Mit Achim Buch, Gloria Brillowska, Meryll Hardt u.a.&Regie: Felix Kubin&&Das Kunstradio präsentiert das von DeutschlandradioKultur produzierte Stück im Rahmen des Austauschprogramms der EBU Ars Acustica Gruppe als sogenanntes Listening proposal.
Sonntag 23:03 Uhr
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