Passwort vergessen?
Registrieren...
Logo von www.radio-today.de

Tipps » Hörspiele » Donnerstag

Bookmarken und Sharen Folge uns auf Twitter

Webradio:

  

Radioprogramm:

  

Bayern 2

radioKrimi

Alexander Brabandt: Auf der anderen Seite Max Neubauer Robert Gallinowski Tom Jagosch Torben Kessler Hanno Fries Jürgen Thormann Jochen Reich Udo Schenk Ferner: Julia Brabandt, Christian Koerner, Frank Arnold, Stefanie Schönfeld, Eva Kryll und andere Regie: Alexander Brabandt MDR 2011 Wiederholung vom Mittwoch, 20.03 Uhr Maximilian Neubauer hat sich für ein paar Tausend Euro an einen Radiosender verkauft. Seitdem heißt er nur noch Max, und überall in seiner Wohnung hängen Mikrofone. Stellvertretend für drei Millionen Arbeitslose legt er den Hörern seinen Alltag offen. Zu guter Letzt schickt ihn der Sender zur Bundesagentur für Arbeit: Wir zeigen den Leuten, was da läuft, und in sechs Monaten ist deren Image da, wo"s hingehört! Im Eimer! Und das dank Ihnen! Sagt der Sendeleiter. Doch die Talkrunde, die sein Leben kommentiert, macht Max zum Quotentrottel. Bis zu dem Tag, an dem einer der Talkgäste aufsteht und die Moderatorin niederschießt. Vor sechs Tagen war das. Seither lebt Max inkognito auf einem schäbigen Hotelzimmer. Und nur einen einzigen Journalisten gibt es, der das weiß. Für eine Menge Geld erfährt Tom Jagosch exklusiv, was wirklich geschah mit Max, Frau Dorn und allen, die noch dabei waren. Auf der anderen Seite. Alexander Brabandt, geb. 1977 in Leipzig. Autor, Sprecher, Regisseur. Hörspiele u.a. Kein Geld, aber Stuck an der Decke (MDR 2006), Lichtgestalten (MDR 2009), Der letzte Sommer (NDR 2010).
Donnerstag 21:03 Uhr

SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Veit Von Thomas Harlan Mit: Thomas Thieme Regie: Bernhard Jugel (Produktion: BR 2011) Ich bin der Sohn meiner Eltern. Das ist eine Katastrophe. Die hat mich bestimmt. Diese Aussage von Thomas Harlan, Sohn von Veit Harlan, dem Regisseur des antisemitischen Films Jud Süss, fasst kurz und prägnant zusammen, was ihn sein Leben lang bewegte, was ihn quälte: unendliche Schuld und unendliche Scham. Für die Taten seines Vaters. Für die Shoah. Bis zu seinem Tod, am 16. Oktober 2010 bei Berchtesgaden, hat Thomas Harlan immer aufs Neue versucht, verzweifelt, provokant, bisweilen aber auch bösartig, dieses Erbe analysierend abzustreifen. Dann aber, vom 31. Mai bis zum 4. Juni 2010, fünf Tage ununterbrochen diktierend, sein letzter Brief, ein Brief an den Vater: Sage, Vater, sage nicht, es könne niemand die Verantwortung für die Taten eines Dritten übernehmen. Es kann. Sage, Vater, sage nicht, es könne niemand die Verantwortung für die Taten eines Dritten übernehmen, der selbst keine Verantwortung für seine Taten zu haben denkt. Es kann. Thomas Harlans Veit ist ein Vermächtnis. Nicht allein sein Leben betreffend. Harlan legt den Finger tief in die deutsche Wunde.
Donnerstag 22:03 Uhr