Deutschlandfunk
Silentium (2/2) Von Wolf Haas Bearbeitung und Regie: Götz Fritsch Komposition: Otto Lechner Mit Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Ulli Maier, Wolfgang Hübsch, Werner Wölbern, Helmut Berger, Hermann Scheidleder, Gertraud Jesserer, Sophie Rois, Michael König u.a. ORF/BR 2005/54" Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm im Salzburgerland geboren. Seit 1990 lebt der gelernte Werbetexter, Universitätslektor und bekennende Österreicher in Wien. Er schrieb siebenRomane um den Detektiv Brenner, die sich durch genaue Milieuschilderungen sowie kohlrabenschwarzen Humor auszeichnen und Haas mittlerweile zum Maßstab für den Austria- Krimi machten. Für Komm, süßer Tod erhielt er 1999 den Deutschen Krimipreis, die Radiofassungen seiner Romane Auferstehung der Toten und Der Knochenmann - beide ebenfalls von GötzFritsch eingerichtet und inszeniert - wurden 1999 und 2000 von den österreichischen Hörern zum Hörspiel des Jahres gewählt; Komm, süßer Tod erreichte 2003 den zweiten Platz.Für Silentium erhielt Haas zum dritten Mal den Deutschen Krimipreis. Silentium (2/2)
Samstag 00:05 Uhr
Deutschlandradio Kultur
Tim Minchin Matilda nach dem gleichnamigen Roman von Roald Dahl Liedtexte: Tim Minchin Buch: Dennis Kelly Orchestrierungen: Chris Nightingale Regie: Matthew Warchus Mit Adrianna Bertola, Josie Griffiths, Kerry Ingram, James Beesley, Michael Rouse, Josie Walker, Paul Kaye, Peter Howe, Melanie La Barrie u.a. Moderation: Birgit Kahle
Samstag 03:05 Uhr
WDR5
Hörerwunsch Wiederholung: 23.05 Goldberg und das wunderbar wahnsinnige Weltbad Von Benjamin Kuras Übersetzung aus dem Englischen: Hubert von Bechtolsheim David Goldberg: Peter Fricke Abigail Goldstein: Leslie Malton Hilde Mackenzie: Rebecca Klingenberg Elena Goligorsky: Maria Thorgevsky Rezeptionist: Heinrich Giskes Regie: Stefan Hilsbecher Aufnahme des SWR
Samstag 10:05 Uhr
Ö1
Die Brautschau des Dichters Robert Walser im Hof der Anstaltswäscherei von Bellelay, Kanton Bern. Von Gert Hofmann. Mit Alfred Eich, Horst Keitel, Peter Müller-Buchow, Pete Sage, Rüdiger Schulzki, Miriam Spoerri. Regie: Hans Rosenhauer Persönlichkeit und Lebensumstände des Schweizer Dichters Robert Walser, beide außergewöhnlich, spiegeln sich in den Szenen des Hörspiels wider: Begegnungen zwischen dem als schizophren geltenden, seit 1929 in schweizerischen Heilanstalten internierten Dichter und seiner langjährigen gleichaltrigen Freundin Frieda Mermet werden so geschildert, wie sie mutmaßlich verlaufen sind: Hier die einfache, aber einfühlsame Frau, die sich ein spätes Glück erhofft, dort der von ständigen Skrupel geplagte, umständliche, in seine Vorstellungen verstrickte Dichter, der aber sehr wohl auch andere Töne anzuschlagen weiß, wie das Gespräch mit einem angereisten Verleger zeigt. (NDR 1982)
Samstag 14:00 Uhr
WDR3
Die Frau in den Dünen Von Kobo Abe Übersetzung aus dem Japanischen: Oscar Benl und Mieko Osaki Komposition: Ryuichi Sakamoto und alvo noto Bearbeitung und Regie: Kai Grehn Mann: Andreas Schmidt Frau: Jule Böwe Kobo Abe: Ulrich Voß Ein Alter: Hanns Jörg Krumpholz Ein Junger: Aleksandar Radenkovic Aufnahme des NDR
Samstag 15:05 Uhr
Bayern 2
Ludwig Thoma: Altaich Erzähler Edmund Steinberger Natterer Max Griesser Schnaase Ralf Wolter Karline Ursula Noack Ferner: Rosemarie Fendel, Peter Steiner, Erni Singerl, Maria Stadler, Adolf Ziegler, Rosemarie Seehofer, Hannelore Gray, Elisabeth Karg und andere Komposition: Walter Kabel Regie: Edmund Steinberger BR 1977 Ein eifriger Kaufmann will per Zeitungsannonce den stillen und verträumten Marktflecken Altaich zum Urlaubsort machen. Und er hat Erfolg. Bald zieht es die ersten Touristen aus München, Berlin, Göttingen, Winterthur und Salzburg ins bayerische Alpenvorland, um sich dort behaglich an Kalbshaxen, Bier und den niedrigen Preisen zu erfreuen. Allerdings auf Kosten der Stille und Verträumtheit der altbayerischen Welt. Thoma entwirft hier ein geradezu prophetisches Bild inzwischen bekannter Auswüchse des Fremdenverkehrs. Ebenso aktuell wie zeitlos an dieser Milieuschilderung einer ländlichen Kleinstadt sind die Charaktere und Stimmungen. Ob alteingesessen oder zuagroast", mit sicherem Griff erfasst der Autor in der jeweiligen Mundart das Besondere des Typs, zeichnet es liebevoll und ironisch zugleich bis in die letzten Feinheiten. Ludwig Thoma (1867-1921), bayerischer Schriftsteller. Erzählungen, Romane, Theaterstücke. Mitarbeit als Peter Schlemihl in der Münchner Wochenschrift Simplicissimus, später Chefredakteur. Antisemitische Veröffentlichungen im Miesbacher Anzeiger, 1989 posthum enttarnt. Werke u.a. Lausbubengeschichten (1905), Ein Münchner im Himmel (1911). BR-Hörspieladaptionen u.a. Der Wittiber (1953), Der Ruepp (1982).
Samstag 15:05 Uhr
Alex Offener Kanal Berlin
Das Verbrechen schläft nie. Wir auch nicht. Die TMS-Hörspiele von Jugendlichen aus Dresden.
Samstag 17:00 Uhr
Deutschlandfunk
Das Treffen in Valladolid Von Anthony Burgess Aus dem Englischen von Karin Graf Regie: Hans Gerd Krogmann Mit Otto Sander, Gerd Baltus, Derval de Faria, Anke Tegtmeyer, Josef Meinertzhagen, Angelika Thomas u.a. DLF/ARD/SRG/ORF 1991/72"40 Man schreibt das Jahr 1616. Cervantes und Shakespeare sind tot, beide am gleichen Tag gestorben. An Shakespeares Grab treffen sich ein englischer Schauspieler und ein spanischerPoet. Sie erinnern sich an die englisch-spanischen Friedensverhandlungen in Valladolid. Beide hatten zu der Friedensdelegation gehört. Ein zerrissenes Europa, das einen dauerhaften Frieden braucht, unter dem die King James Bible und die Lutherbibel, Hamlet und DonQuichote zum allgemeinen europäischen Kulturgut gehören würden. - 1991 wurde das von der EBU in Auftrag gegebene Hörspiel von allen Mitgliedsländern in ihrer Spracheproduziert und zeitgleich ausgestrahlt zusammen mit allen Anstalten der ARD. Das Treffen in Valladolid
Samstag 20:05 Uhr
SWR4 Baden-Württemberg
Hörspiele und Sketche in Mundart Wilma und Karl Mundarthörspiel von Gunda Wirschun Er war da, er konnte lustig sein und er konnte arbeiten, das vor allem. Da hat sie ihn eben geheiratet, die Wilma den Karl. Sie führten ein einträchtiges Leben auf dem gemeinsamen Bauernhof und wurden zusammen alt. Jetzt besucht Wilma ihn regelmäßig auf dem Friedhof. Es war bestimmt kein leichtes Leben, aber es war auch alles andere als ein Jammertal! Aus Wilmas Erinnerungen hört man, wie viel Glück, Wärme und Zärtlichkeit in diesem Leben war, meist unausgesprochen zwar - aber vorhanden! Gunda Wirschun geboren 1955 in Bremerhaven, studierte Bibliothekswesen in Hamburg und arbeitet als Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek in Hamm. Sie schrieb zahlreiche niederdeutsche Hörspiele, die vom Norddeutschen Rundfunk produziert wurden, wie Ulli sein Mudder oder Huus achter" n See. u.a. mit: Trudel Wulle Regie: Michael Utz Produktion: SWR Tübingen 2012
Samstag 21:00 Uhr
DRS 2
Ein Fall für DRS 2: «Mord nach Muster» 1/2, Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Robert van Gulik China im 7. Jahrhundert: Die Pest ist ausgebrochen, die Vorräte gehen wegen der langanhaltenden Dürre zur Neige und der Kaiser hat die Stadt verlassen. Richter Di muss als Notstandsgouverneur nicht nur Aufständische und Plünderer im Zaum halten, sondern auch noch in drei Mordfällen ermitteln, die sich im Kreise der alten, privilegierten Familien Mei, Hu und Yi ereignet haben. Damit nicht genug gibt es da noch einen alten Gassenreim, der nicht nur den Untergang der drei Geschlechter, sondern der ganzen Stadt prophezeit. - Richter Di ist eine historische Figur, die Robert van Gulik alten chinesischen Originalquellen entnahm, und die als das fernöstliche Pendant zu Sherlock Holmes gilt.Mit Ernst Jacobi (Erzähler), Dieter Mann (Richter Di), Jule Böwe (Koralle), Stephanie Schönfeld (Frau Mei), Walter Renneisen (Tao Gan), Thorsten Merten (Qiao Tai), Wolfram Berger (Ma Rong), Matthias Brandt (Doktor Lu), Vadim Glowna (Yuan), Christian Redl (Hu-Pen), Werner Wölbern (Herr Fang), Bibiana Beglau, Horst Hildebrand, Willi Schneider, Andreas Szerda, Bernd Tauber u. a.Aus dem Englischen von Otto Wilck - Hörspielfassung: Heiko Daniels - Regie: Götz Fritsch - Produktion SWR/HR, 2011 - Dauer: 56"18%26quot;
Samstag 21:00 Uhr
NDR 4 Info
Ich bin ein Schweinehund, das ist gar nicht auszudenken! Hörspiel nach einem wahren Kriminalfall Von Matthias Eckoldt und Tatjana Rese Regie: Christoph Dietrich Mit Sven Lehmann, Martin Seifert, Ilka Teichmüller Studio H2 ArGe 1-2011 Im Totenbuch der Gedenkstätte Plötzensee findet sich unter den Fotografien der hingerichteten Widerstandskämpfer des 20. Juli und der Roten Kapelle auch das Konterfei eines Mörders. Geköpft nach kurzem Prozess im Frühjahr 1944. Sein Verbrechen: Mord an einer Jüdin und deren 8-jährigen Tochter. Ein Mord, so das Urteil des Berliner Sondergerichts, aus kaltberechnender Habgier. Ein Kommissar der Berliner Kriminalpolizei überführt diesen ,,Verbrecher im Winter 43/44, während die Reichshauptstadt die schwersten Luftangriffe erlebt. Der Kommissar, d. i. Rolf Bernhard Holle, ist Mitglied der SS und preußischer Beamter. In der BRD wird er 1951 eines der Gründungsmitglieder des Bundeskriminalamtes und gehörte bis zu seiner Pensionierung 1972 zu dessen Führungsstab. Das Hörspiel rekonstruiert das Verhör, in dem der Mörder überführt wurde., wie es - der Faktenlage nach und den Charakteren gemäß - gewesen sein könnte. Matthias Eckoldt, geboren 1964, war Elektriker, brach ein Biologiestudium ab und arbeitete in diversen Berufen, bevor er Philosophie, Germanistik und Kulturwissenschaften studierte. Er schrieb u. a. Essays und lebt in Berlin. Tatjana Rese, geboren 1956 in Berlin, arbeitete nach ihrem Studium als Regieassistentin, Dramaturgin, Regisseurin, Oberspielleiterin und Autorin. Sie lebt in Berlin.
Samstag 21:05 Uhr
WDR5
Hörerwunsch
Samstag 23:05 Uhr